Inhalt
WIE KOMMEN SIE ZU DEN RICHTIGEN INFORMATIONEN ?
Für einen qualitativ guten Service ist es unerlässlich, dass Sie über Grundkenntnisse der verschiedenen Behinderungsarten verfügen.
Reisebüroangestellte mit Kundenkontakt
- Kontaktieren Sie spezialisierte Reisebüros, Transportunternehmen (Fluggesellschaften, Bahn), Hotels, Touristeninformationsbüros.
- Vergewissern Sie sich über die Qualität und Zuverlässigkeit der Information, am besten mit der Hilfe von Behindertenorganisationen oder Fachstellen.
- Suchen Sie Kontakt mit den weiter unten genannten Informationszentren (siehe den Abschnitt: Wo erhalten Sie die Informationen?); vergewissern Sie sich, wie die Daten und ob die Daten durch geschulte Checker vor Ort erhoben wurden.
- Buchen Sie für eine Person mit eingeschränkter Mobilität ein Flugticket, dürfen Sie auch intime Fragen stellen, zum Beispiel: Körpergewicht, Benutzung der Toilette während des Flugs usw.
Personal des öffentlichen Verkehrs und der Transportunternehmen
- Grundkenntnisse der Transportmöglichkeiten im öffentlichen wie privaten Verkehr für Menschen mit einer Behinderung, des Dienstleistungsangebots dieser Unternehmen, z.B. Stützpunktbahnhöfe (Bahn), Assistenz (Fluggesellschaften) usw.
- Detaillierte Kenntnisse über Transportangebot und -regeln des eigenen Unternehmens für Menschen mit einer Behinderung.
Hotelangestellte
- Kenntnisse über die Zugänglichkeit des eigenen Hotels.
- Guten Kontakt zum Touristeninformationsbüro, damit Sie aktuelle Informationen über zugängliche Sehenswürdigkeiten, Museen usw. erhalten.
Angestellte in Touristeninformationsbüros und Stadtführerinnen und
-führer
- Die eigene Stadt resp. Ortschaft hinsichtlich Zugänglichkeit im Griff haben.
- Die einzelnen Anbieter bestimmter Dienstleistungen und ihre Einstellung gegenüber Menschen mit einer Behinderung kennen.
- Passen Sie (Stadt-)Führungen usw. den speziellen Bedürfnissen der Kunden an; beschaffen Sie sich Informationen über Alternativen (zum Beispiel: Fahrradwege, die für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer geeignet sind).
- Orte von speziellem Interesse kennen, über deren Angebote sowie Zugänglichkeit Bescheid wissen (Museen; Sehenswürdigkeiten für sehbehinderte Menschen, zum Beispiel Duftgarten).
- Kenntnis des Freizeitangebots: Sport (Wassersport, Skifahren, Wandern usw.); Restaurants; Strände; technische Hilfsmittel und Sportgeräte (Rollfit, Tandem usw.); Adressen der Verleiher resp. Vermieter.
- Spezialisierte Städte- oder Regionenführer kennen.
- Wissen, ob die Angebote vor Ort geprüft wurden.
- Zusammenarbeit mit Behindertenorganisationen zwecks Informationsaustausch.
Wo erhalten Sie die Informationen?
- Von den Behindertenorganisationen in Ihrem Land.
- Von nationalen Informationsbüros wie Alpe in Spanien, CNAD in Portugal, CNRH in Frankreich, CO.IN. in Italien, Info-Handicap in Luxemburg, MIS in der Schweiz usw.
- Von Mobility International, Brüssel.
- Von der MIS-Internet-Datenbank, die sämtliche Städte-, Regionen- und Länderführer weltweit dokumentiert.
- Suche im Internet und den einschlägigen (Fach-)Medien.
- Suche nach veröffentlichten Führern in verschiedenen Ländern.